Zwei Spiele, zwei Siege - das ist die bisherige Bilanz für den TV Hardheim in der noch neuen Spielrunde der Handball-Landesliga Nord. Darauf lässt sich aufbauen und erwirkt zugleich auch eine gehörige Portion Selbstbewusstsein für die anstehenden Aufgaben. Große Verschnaufpausen gönnt Hardheims Trainer Bernd Roos seinen Spielern dennoch nicht und richtet bereits früh seinen Blick auf die nächste Begegnung in Ziegelhausen, die am Samstag (Spielbeginn: 17.30 Uhr) die Mannschaft wieder neu fordern wird.
Der kommende Gastgeber TSG Ziegelhausen hatte nach zwei Spielen noch kein einziges Erfolgserlebnis zu verzeichnen und steht nach zwei verlorenen Begegnungen bereits etwas unter Zugzwang. Zusammen mit den Teams aus Mannheim, Leutershausen und Eberbach rangiert die TSG am Tabellenende und braucht dringend einen Sieg, um sich erst einmal etwas Luft zu verschaffen.
Nach der Heimniederlage im Eröffnungsspiel gegen Hohensachsen, folgte am vorigen Spieltag eine deftige Niederlage in Oftersheim, und damit darf man im Gegensatz zum TV Hardheim von einem klassischen Fehlstart sprechen, der Trainer Otterbeck bereits einige Sorgenfalten ins Gesicht treiben dürfte.
Die 19:35-Niederlage in Oftersheim hat schon einige Aussagekraft über die Schwächen seines Teams, dem es momentan an Vollstreckern mangelt. Zwanzig Tore gegen Hohensachsen und nur 19 Tore gegen Oftersheim belegen dies und verdeutlichen Ziegelhausens derzeitige Misere.
Ganz anders läuft es momentan beim TV Hardheim, der die beiden Auftaktspiele nicht nur gewonnen hat, sondern auch spielerisch schon ganz gut zusammen gefunden hat. Und damit kann Trainer Roos zunächst einmal ganz zufrieden sein. Zusammen mit Ketsch, Oftersheim und Plankstadt rangieren die Erftäler ungeschlagen an der Tabellenspitze.
Einen Grund, sich auf diesen frischen Lorbeeren auszuruhen, gibt es für Hardheims Coach allerdings nicht, ganz im Gegenteil. Als ehemaliger Profi weiß er genau, wie schnell eine Partie daneben gehen kann, wenn man sich zu sicher fühlt und nicht mit der erforderlichen Einstellung ins Spiel geht. Schon deshalb warnt Hardheims Trainer seine Spieler davor, die Partie nur aus Sicht des derzeitigen Tabellenstandes zu betrachten, der den TV Hardheim ganz klar favorisiert.
In den zurückliegenden Jahren hat sich der TVH bereits immer etwas schwergetan in der Köpfelhalle in Ziegelhausen, wo die heimische Mannschaft stets mit großer Zuschauerunterstützung rechnen darf, die hautnah das Geschehen am Spielfeldrand verfolgen können.
Ein Unentschieden wie im Vorjahr wäre sicher schon ein Erfolg für den TVH, der damit weiter ungeschlagen bleiben würde. Mit der Leistung und dem kämpferischen Einsatz wie zum Saisonauftakt gegen Buchen ist aber sicher noch mehr drin für Hardheims Team, das seinerseits auf die Unterstützung seiner Fans hofft, um gemeinsam die nächste Hürde nehmen zu können.
Angepfiffen wird die Partie am Samstag bereits um 17.30 Uhr in der Köpfelhalle in Ziegelhausen.
naja, für ne schnelle SMS sollte es doch noch reichen, bevor man sich die Kante gibt...
Vielleicht sollten auch nicht die Heimvereine, sondern besser die Schiri die Ergebnisse melden, die müssen ja meistens noch fahren und sind daher (hoffentlich!) noch ein weilchen nüchtern.
Die bisher ungeschlagene Mannschaft des TV Hardheim war am Tag des Sports, zu Gast in der Köpfelhalle. Die Gäste waren der erwartet starke Gegner. Aber von Beginn an war der TSG-Mannschaft um Trainer Henning Otterbeck anzumerken, dass sie sich für den Samstagabend einiges vorgenommen hatte. Zur Mitte der ersten Halbzeit stand es 6:6. Die ausgeglichene Partie war vom Kampf in der Abwehr geprägt. Die TSG konnte mit einem zwei 2 Tore Vorsprung in die Kabine gehen. Stand zur Pause 12:10. Nach der Pause konnte die anwesende Politprominenz (u.a. Oberbürgermeister Dr. Würzner und Bundestagsabgeordneter Dr. Lamers) eine weiterhin sehr engagierte TSG Mannschaft sehen, die zusehends auch spielerisch überzeugt. Sie konnte über das 14:12 mit dem 17:13 erstmals einen 4 Tore Vorsprung herausarbeiten und legte damit den Grundstein für den späteren Sieg. Auch vier Zeitstrafen in der 2. Halbzeit (von insgesamt sechs Zeitstrafen) konnten daran nichts ändern. Zehn Minuten vor Schluss fiel mit dem 21:15 die Entscheidung. Endstand 24:20. Grund für den verdienten Sieg war die geschlossene Mannschaftsleistung mit einer aggressiven Abwehr und einem gut aufgelegtem Torhüter Steger. Neben der sehr guten Abwehrleistung waren im Angriff nach schönem Kombinationsspiel ein sehr gut aufgelegter Simon Stroh am Kreis und ein sicherer Siebenmetervollstrecker Malte Ottweiler, die Garanten des Sieges.